Das Matterhorn ist einer der höchsten Berge der Alpen. Mit seinen 4478 m ü. M. und seiner markanten Form ist er einer der meistfotografierten Berge der Schweiz. Jedes Jahr zieht es unzählige Touristen aus aller Welt nach Zermatt, um genau diesen Berg zu bestaunen. Das Matterhorn ist ein Symbol für eine ganze Nation, ein Wahrzeichen, dass die Schweiz bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht.

Projektionen am Matterhorn – Licht der Hoffnung

Zurzeit ist es ruhig in Zermatt, wie fast überall in der Schweiz, in Europa, ja sogar in der ganzen Welt. Den Grund kennen wir alle, der Corona-Virus bremst uns aus. Wir halten uns an die Vorgaben des BAG, welche soziale Distanz vorschreibt, um Risikogruppen zu schützen und das Verbreiten des Virus zu verlangsamen. Wir sitzen in EINEM Boot, denn wir leben auf EINER Erde. Wir gehen alle GEMEINSAM durch diese schwierige und spezielle Zeit. Und genau jetzt ist der Zusammenhalt umso wichtiger. Dankbarkeit, Solidarität und vor allem das Gemeinschaftsgefühl wird in diesen Tagen der Krise immer stärker geprägt. Aber auch Sorgen um Angehörige, Existenzängste und Einsamkeit sind in den Köpfen der Menschen.

Aus diesem Grund lässt Zermatt das Matterhorn beleuchten. Der Lichtkünstler Gerry Hofstetter überträgt seine Lichtinstallation auf den Gipfel des Schweizer Wahrzeichens. Zermatt möchte mit der Aktion den Menschen in dieser schwierigen Zeit der Coronavirus-Pandemie ein Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit setzen, ganz nach dem Motto «Licht ist Hoffnung». Die Aktion soll Zuversicht und Zusammenhalt vermitteln.

Je nach Wetterverhältnissen ist die Beleuchtung täglich, von Sonnenuntergang bis 23.00 Uhr zu sehen. Die ganze Aktion soll bis zum 19. April 2020 dauern, sofern die Wetterbedingungen es zulassen. Und Sie können live vom Wohnzimmer aus dabei sein. Denn die Empfehlung des Bundes ist klar: «Bleiben Sie zuhause». Rund um das Matterhorn übertragen Webcams die Livebilder der Projektionen auf: https://www.zermatt.ch/hope.

Der Lichtkünstler Gerry Hofstetter verwandelt seit 1999 weltweit Gebäude, Monumente, Landschaften und Berge in temporäre Kunstobjekte. In der Schweiz wurden unter anderem die Jungfrau-Nordwand im Jahr 2012 sowie 2014 in Luzern das «Live on Ice» von ihm in Szene gesetzt.